iphone tracking - Was Apple so alles mit den mobilen Geräten aufzeichnet



Bewegungsprofil Aufzeichnung mit iPhone und iPad 3G von Apple

Es ist schon verwunderlich warum große Konzerne gerne Daten der Benutzer oder Verbraucher sammeln. Natürlich fragt man sich auch was mit den gesammelten Daten angefangen wird. Pete Warden und Alasdair Allan haben heraus gefunden dass auch Apple Daten von seinen Benutzern sammelt. Im konkreten sind die Apple mobilen Produkte iPhone, iPad und iPod mit 3G Option betroffen. Apple zeichnet Bewegungsdaten der Nutzer auf. Das heißt es wird mit geschnitten wo sich der iPod, iPhone oder iPad Nutzer überall aufgehalten hatte. Diese Lokalisierung ist zudem „erschreckend“ genau in der Orts- und Zeit- Bestimmung (je nach Gebiet kann die Ortsbestimmung weit unter 100 Meter liegen). Im Normalfall werden die Daten von den mobilen 3G Apple Geräten mittels iTunes auf dem heimischen PC oder Mac synchronisiert. iTunes erhält in regelmäßigen Abständen neue Updates die nur nach Bestätigung der „iTunes AGBs“ installiert werden können. Sind wir doch mal ehrlich, die Mehrheit der Mac und PC Nutzer lesen sich doch (fast) nie die AGBs der Softwarehersteller durch. Die Nutzer wollen nur Ihre Systeme auf dem aktuellen Stand halten (zum einen wegen der Sicherheit, zum anderen wegen neuen Features), und nicht Stunden irgendetwas klein Gedrucktes lesen. Das iTunes permanent „Nach Hause telefoniert“ ist ja auch für einen Laien offensichtlich, da die neuesten verfügbaren Updates von Apple angezeigt werden. Ob und welche Daten mittels iTunes an Apple gesendet werden wissen wohl nur die Damen und Herren aus Cupertino im sonnigen Kalifornien. Dass die Daten Sammelleidenschaft von Apple auch amerikanischen Kongress Abgeordneten ein Dorn im Auge war (und ist) sehen Sie an diesen 10 Fragen an Steve Jobs „http://news.cnet.com/8301-31021_3-20008721-260.html“.


Bewegungsdaten auf PC oder Mac anzeigen lassen

Pete Warden und Alasdair Allan haben die Software „iphone Tracker“ für Win und Mac PCs entwickelt. Mittels iphone Tracker können Sie sich die aufgezeichneten Bewegungs Daten auf dem PC oder Mac anzeigen lassen. Im „Standbildmodus“ werden alle mit dem iPod, iPhone oder iPad besuchten Orte auf einer Weltkarte angezeigt. Sie können selbstverständlich die Weltkarte ein zoomen (vergrößern). Im „Abspielmodus“ werden die Orte mit Angabe von Datum nacheinander abgespielt.
Siehe folgende Abbildung


iphone tracker aufnahme


*Eine kleine persönliche Anmerkung zum Datenschutz finden Sie am Ende des Artikels.



Apples Bewegungsprofil- Sammlung auf iPad, iPod und iPhone ausschalten

Es gibt eine, von Apple zur Verfügung gestellte Möglichkeit, die Speicherung der Bewegungsprofile ab zu schalten. Dies geht aber nur für zukünftige Daten. Die Löschung der schon gesammelten Daten ist von Apple (noch) nicht vorgesehen. Zum deaktivieren der Datensammlung und Cookies besuchen Sie einfach mit Ihrem iPhone, iPad oder iPod die Webseite http://oo.apple.com/ aufrufen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://www.apple.com/privacy/ . Die Apple Informationen sind aber recht „oberflächlich“ unter „Cookies and other Technologies“ beschrieben.


Empfehlung dass die Bewegungsprofile nicht „lesbar“ an Apple gesendet werden können.

Die beiden Programmierer Allan und Warden empfehlen das iTunes Backup mit einem persönlichen Passwort zu verschlüsseln. Zum verschlüsseln des Backups gehen Sie folgendermaßen vor. Öffnen Sie iTunes und verbinden Ihr iPad, iPhone oder iPod mit dem iTunes PC oder Mac. Klicken Sie auf der linken Seite unter „Geräte“. Jetzt finden Sie in der Mitte unter Optionen den Punt „iPad-Backup verschlüsseln“. Setzen Sie einen Hacken unter diesem Punkt. Als nächstes werden Sie aufgefordert ein persönliches Passwort zu vergeben (Sichere Passwörter immer mit Groß- und Kleinbuchstaben & Sonderzeichen & Zahlen eingeben!).
Siehe folgende Abbildung


itunes backup verschluesseln


Kleine persönliche Anmerkung zu Bewegungsprofilen und Datenschutz


Als erstes die oben genannte Vorgehensweise von Apple praktiziert wohl auch Google mit seinem mobilen Betriebssystem Android.
Es gibt viele „Bewegungsprofile“ die von Unternehmen erstellt werden. Ein paar bekannte „Werkzeuge“ der Unternehmen sind zum Beispiel PayBack Karten, Miles and More oder sonstige „Kundenkarten“. Mit diesen Werkzeugen können zum einen die Standorte der „Einkäufe“ der Kunden ermittelt werden. Für ein Unternehmen (nachfolgend Verkäufer genannt) ist es von Interesse ob ein Kunde z. B. gerne auf der Königsallee in Düsseldorf oder in Berlin Kreuzberg (liebe „Kreuzberger“ für das Beispiel nicht Beleidigt sein) einkauft (Stichwort = Vermögen des Kunden). Zum anderen ist für die Verkäufer von Interesse was der Käufer bevorzugt Einkauft (Luxusartikel, Elektroartikel, Konsumgüter…). Anhand dieser zwei größeren Datenerhebungen der Verkäufer können diese gezielt den Kunden „Umwerben“. Andere Daten wie „wie oft wird Eingekauft“, „Uhrzeit des Einkaufs“, „Bar oder Kartenzahlung“ oder andere Interessante Eigenschaften des Käufers für den Verkäufer sind hier nicht weiter erwähnt. Wenn Die Kunden damit keine Probleme haben und Sie über die oben genannten Tatsachen Bescheid wissen ist die Welt ja in Ordnung. Der Kunde bekommt ja schließlich für diese Datenerhebungen einen (mehr oder weniger „sinnigen“) Gegenwert (Werbegeschenke, man kann von den Bonuspunkten einkaufen, Rabatte etc.). Wenn allerdings solche Daten ohne wissentliches Einverständnisses der Kunden erhoben werden, scheint uns dies als grobe Missachtung des Datenschutzes.


Nachtrag vom 05.05.2011 zur Datenspeicherung von Apple bei den iPhone, IPad und iPod Geräten

Da auf Apple ein enormer Druck ausgeübt wurde (unter anderem eine Sammelklage in Amerika die Apple aufforderte die Sammlung der Ortungsdaten zu beenden) hat Apple ein neues Software Update heraus gebracht. Das IOS Betriebssystem wurde auf 4.3.3 aktualisiert. Mit diesem Update werden die Bewegungsprofile nicht mehr wie bisher bis zu einem Jahr gespeichert. Die Bewegungsprofile werden „nur“ noch eine Woche gespeichert. Im Zuge des Öffentlichen Druck auf Apple hatte der Konzern den Vorwurf dass Apple seine Käufer aus spionieren wolle rigoros zurückgewiesen.




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